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1. Regelungsgegenstand
1.1. Die nachstehenden allgemeinen Geschäftsbedingungen
gelten für alle Rechtsgeschäfte von e.laboro On-
und Offline-Services Heidi Hensges, Hülhovener Straße
31, 52525 Heinsberg, nachfolgend Anbieter genannt,
mit ihrem Vertragspartner, nachstehend Kunde genannt.
Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden
gelten nicht.
1.2. Die jeweiligen Leistungen und Lieferungen werden in
einem gesonderten Vertrag mit dazugehöriger Leistungsbeschreibung
festgelegt.
1.3. Angebote des Anbieters sind stets freibleibend und unverbindlich.
Bestellungen gelten erst dann als angenommen, wenn sie vom
Anbieter schriftlich bestätigt werden.
2. Vergütung
2.1. Die Höhe der Vergütung sowie der Abrechnungsmodus
richtet sich nach der jeweiligen vertraglichen Vereinbarung.
Rechnungen des Anbieters sind innerhalb von 10 Tagen nach
Rechnungsstellung ohne jeden Abzug zur Zahlung fällig.
Der Kunde kommt 30 Tage nach Zugang der Rechnung oder durch
Mahnung oder, wenn der Zeitpunkt der Zahlung kalendermäßig
bestimmt ist, durch Nichtzahlung zum vereinbarten Zeitpunkt
in Verzug. Ab Verzugseintritt steht dem Anbieter ein Anspruch
auf Verzugszinsen in Höhe von 10% über dem Basiszinssatz
nach dem Diskont-Überleitungsgesetz zu, sofern der Kunde
nicht nachweist, dass dem Anbieter ein geringerer Zinsschaden
entstanden ist. Das Recht zur Geltendmachung eines darüber
hinausgehenden Verzugsschadens bleibt unberührt.
2.2. Wenn der Kunde Aufträge, Arbeiten, Planungen und
dergleichen ändert oder abbricht bzw. die Voraussetzungen
für die Leistungserstellung ändert, wird er dem
Anbieter alle dadurch entstandenen Kosten ersetzen und den
Anbieter von allen Verbindlichkeiten gegenüber Dritten
freistellen.
2.3. Falls der Kunde vor Beginn der Auftragsbearbeitung vom
Vertrag zurücktritt, kann der Anbieter einen angemessenen
Teil der vereinbarten Vergütung als Stornogebühr
verlangen.
3. Leistungszeit
3.1 Vereinbarte Leistungs- und Liefertermine verlängern
sich jeweils um den Zeitraum, in dem der Anbieter durch Umstände,
die nicht von ihm zu vertreten sind (höhere Gewalt oder
andere unverschuldete und unvorhersehbare Umstände),
an der Erbringung der Leistung gehindert ist. Gleiches gilt
für den Zeitraum, in dem der Anbieter auf Informationen
oder Mitwirkungshandlungen des Kunden wartet.
4. Mitwirkung des Kunden
4.1. Der Kunde stellt dem Anbieter die in das zu erstellende
Produkt (Website, Drucksache, Schreibarbeiten) einzubindenden
Inhalte (Texte, Bilder, Zeichnungen, Grafiken, Logos, Tabellen,
etc.) in der gemäß Leistungsbeschreibung vereinbarten
Form zur Verfügung. Für die Beschaffung oder Herstellung
der Inhalte ist der Kunde selbst verantwortlich.
4.2. Der Kunde stellt dem Anbieter alle sonstigen zur Durchführung
der Vertragsleistungen erforderlichen Unterlagen und Informationen
zur Verfügung.
4.3. Soweit im Rahmen der Vertragsdurchführung Arbeiten
in den Geschäftsräumen des Kunden durchzuführen
sind, wird der Kunde dem Anbieter und seinen Erfüllungsgehilfen
während der üblichen Geschäftszeiten ungehinderten
Zutritt gewähren und ihnen Räumlichkeiten und Arbeitsmaterial
in angemessenem Umfang zur Verfügung stellen.
5. Gestaltungsfreiheit
5.1. Im Rahmen des Auftrages besteht Gestaltungsfreiheit.
Reklamationen hinsichtlich der künstlerischen Gestaltung
sind ausgeschlossen. Wünscht der Auftraggeber während
oder nach der Produktion Änderungen, so hat er die Mehrkosten
zu tragen. Der Anbieter behält den Vergütungsanspruch
für bereits begonnene Arbeiten.
6. Haftung
6.1. Für Mängel seiner Leistungen haftet der Anbieter
nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen.
6.2. Bei einfacher Fahrlässigkeit haftet der Anbieter
dem Kunden nur bei Verletzung vertragswesentlicher Pflichten
(Kardinalspflichten). In diesem Fall ist jedoch die Haftung
für mittelbare Schäden, Mangelfolgeschäden
und entgangenen Gewinn ausgeschlossen. Im Übrigen ist
die vorvertragliche, vertragliche und außervertragliche
Haftung des Anbieters auf Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit
beschränkt, wobei die Haftungsbeschränkung auch
im Falle eines Verschuldens eines Erfüllungsgehilfen
des Anbieters gilt. Die Haftung des Anbieters ist auf die
Höhe des vorhersehbaren Schadens begrenzt.
6.3. Für den Verlust kundeneigener Daten haftet der
Anbieter nur, wenn die Daten vom Kunden ausreichend aktuell
und vollständig gesichert wurden und eine Rekonstruktion
mit vertretbarem Aufwand möglich ist.
6.4. Der Anbieter ist für die vom Kunden bereitgestellten
Inhalte nicht verantwortlich. Insbesondere ist er nicht verpflichtet,
die Inhalte auf mögliche Rechtsverstöße zu
überprüfen, z.B. auf Verstöße gegen die
Vorschriften des Wettbewerbs-, Urheberrechts- und der speziellen
Werberechtsgesetze. Jedoch ist der Anbieter verpflichtet,
auf rechtliche Risiken hinzuweisen, sofern ihr diese bei der
Vorbereitung bekannt werden. Sollten Dritte den Anbieter wegen
möglicher Rechtsverstöße in Anspruch nehmen,
die aus den Inhalten des Produktes (Website, Druckerzeugnis)
resultieren, ist der Kunde verpflichtet, den Anbieter von
jeglicher Haftung gegenüber Dritten freizustellen und
dem Anbieter die Kosten zu ersetzen, die diesem wegen der
möglichen Rechtsverletzung entstehen, vor allem, wenn
der Anbieter auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden gehandelt
hat, obwohl er dem Kunden seine Bedenken im Hinblick auf die
Zulässigkeit der Werbemaßnahmen mitgeteilt hat.
6.5. Erachtet die Agentur für die durchzuführenden
Maßnahmen eine rechtliche Prüfung durch eine besonders
sachkundige Person oder Institution für erforderlich,
so trägt der Kunde nach Abstimmung die Kosten.
6.6. In keinem Fall haftet der Anbieter wegen der in den
erstellten Produkten enthaltenen Sachaussagen über Produkte
und Leistungen des Kunden. Der Anbieter haftet auch nicht
für die patent-, urheber- und markenrechtliche Schutz-
oder Eintragungsfähigkeit der im Rahmen des Vertrages
gelieferten Ideen, Anregungen, Vorschläge, Konzeptionen,
Entwürfe, etc.
6.7. Der Anbieter haftet nicht für die Zuteilung des
vom Kunden beantragten Domainnamens durch die zuständige
Registrierungsstelle.
6.8. Für Schäden aufgrund von technischen Störungen
aufgrund von Ausfällen, Arbeiten, Änderungen etc.
auf dem Server der Providerfirma, auf dem Ihre Website bereit
gestellt wird, übernimmt der Anbieter keine Haftung.
In diesen Fällen gelten die AGB des Providers. Schadenersatzansprüche
sind an den Provider zu richten.
7. Abnahme, Beanstandungen, Gewährleistungen (Websites)
7.1. Abnahmetermine werden im Projektverlauf einvernehmlich
durch die Parteien bestimmt. Der Anbieter ist berechtigt,
dem Kunden einzelne Leistungen zur Teilabnahme vorzulegen.
7.2. Sobald der Anbieter die Leistung bzw. Teilleistung erbracht
hat, wird der Kunde innerhalb von zwei Wochen eine Funktionsprüfung
durchführen und den Kunden über das Ergebnis der
Funktionsprüfung, insbesondere über auftretende
offensichtliche Mängel, schriftlich unterrichten. Sofern
der Kunde dem Anbieter innerhalb dieser Frist keine offensichtlichen
Mängel anzeigt oder die Leistung des Anbieters in Gebrauch
nimmt, gilt die Abnahme als erteilt.
7.3. Anläßlich der Funktionsprüfung auftretende,
abnahmerelevante Mängel wird der Anbieter in angemessener
Frist beseitigen oder in sonstiger Form beheben. Hiernach
ist die betreffende Funktionsprüfung zu wiederholen.
Die Abnahme darf nicht verweigert werden wegen unerheblicher
Abweichungen der Leistung von der Leistungsbeschreibung.
8. Abnahme, Beanstandungen, Gewährleistungen (Druckerzeugnisse)
8.1. Der Kunde hat die Vertragsgemäßheit der gelieferten
Ware sowie der zur Korrektur übersandten Vor- und Zwischenerzeugnisse
in jedem Fall zu prüfen. Die Gefahr etwaiger Fehler geht
mit der Druckreiferklärung/Fertigungsreiferklärung
auf den Kunden über, soweit es sich nicht um Fehler handelt,
die erst in dem sich an die Druckreiferklärung/Fertigungsreiferklärung
anschließenden Fertigungsvorgang entstanden sind oder
erkannt werden konnten. Das gleiche gilt für alle sonstigen
Freigabeerklärungen des Kunden.
8.2. Beanstandungen sind nur innerhalb einer Woche nach Empfang
der Ware zulässig. Versteckte Mängel, die nach der
unverzüglichen Untersuchung nicht zu finden sind, müssen
innerhalb der gesetzlichen Gewährleistungsfrist geltend
gemacht werden.
8.3. Bei berechtigten Beanstandungen ist der Anbieter nach
seiner Wahl unter Ausschluß anderer Ansprüche zur
Nachbesserung und/oder Ersatzlieferung verpflichtet, und zwar
bis zur Höhe des Auftragswertes, es sei denn, eine zugesicherte
Eigenschaft fehlt oder dem Anbieter oder seinem Erfüllungsgehilfen
fallen Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last. Das
gleiche gilt für den Fall einer berechtigten Beanstandung
der Nachbesserung oder Ersatzlieferung. Im Falle verzögerter,
unterlassener oder misslungener Nachbesserung oder Ersatzlieferung
kann der Kunde Herabsetzung der Vergütung (Minderung)
oder Rückgängigmachung des Vertrages (Wandlung)
verlangen.
8.4. Zulieferungen (auch Datenträger) durch den Kunden
oder durch einen von ihm eingeschalteten Dritten unterliegen
keiner Prüfungspflicht seitens des Anbieters.
8.5. Für Produktionsfehler, Lieferschwierigkeiten und
Fristenüberschreitungen der Druckerei übernimmt
der Anbieter keinerlei Haftung. In diesen Fällen gelten
die AGB der beauftragten Druckerei. Schadenersatzansprüche
sind an die Druckerei zu richten.
9. Urheberrecht und Nutzungsrechte
9.1. Jeder dem Anbieter erteilte Auftrag ist ein Urheberwerkvertrag,
der auf die Einräumung von Nutzungsrechten an den Werkleistungen
gerichtet ist.
9.2. Alle Entwürfe und Reinzeichnungen unterliegen dem
Urheberrechtsgesetz. Die Bestimmungen des Urheberrechtsgesetzes
gelten zwischen den Parteien auch dann, wenn die erforderlichen
Schutzvoraussetzungen im Einzelfall nicht gegeben sein sollten.
Damit stehen dem Anbieter insbesondere die urheberrechtlichen
Ansprüche aus §§ 97 ff. UrhG zu.
9.3. Die Entwürfe und Reinzeichnungen dürfen ohne
ausdrückliche Einwilligung des Anbieters weder im Original
noch bei der Reproduktion verändert werden. Jede Nachahmung
- auch von Teilen - ist unzulässig. Ein Verstoß
gegen diese Bestimmung berechtigt den Anbieter, eine Vertragstrafe
in Höhe der vereinbarten Vergütung zu verlangen.
9.4. Der Anbieter überträgt dem Kunden die für
den jeweiligen Zweck erforderlichen Nutzungsrechte. Soweit
nicht anderes vereinbart ist, wird jeweils nur ein einfaches
Nutzungsrecht übertragen. Eine Übertragung der Nutzungsrechte
durch den Kunden an Dritte bedarf der vorherigen schriftlichen
Vereinbarung zwischen Kunden und Anbieter.
9.5. Die Nutzungsrechte gehen erst nach vollständiger
Zahlung der Vergütung durch den Kunden an diesen über.
9.6. Der Anbieter hat das Recht, auf den Vervielfältigungsstücken
und in Veröffentlichungen über das Produkt als Urheber
genannt zu werden. Eine Verletzung des Rechts auf Namensnennung
berechtigt den Anbieter zum Schadenersatz. Ohne Nachweis kann
der Anbieter 100 % der vereinbarten Vergütung neben dieser
als Schadensersatz verlangen.
9.7. Vorschläge und Weisungen des Kunden oder seiner
Mitarbeiter und Beauftragten haben keinen Einfluss auf die
Höhe der Vergütung. Sie begründen kein Miturheberrecht.
10. Schlussbestimmungen
10.1. Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien
gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
10.2. Sofern der Kunde Kaufmann, eine juristische Person
des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches
Sondervermögen ist oder er keinen allgemeinen Gerichtsstand
im Inland hat, so ist der Sitz des Anbieters ausschließlicher
Gerichtsstand für alle sich aus dem Vertragsverhältnis
ergebenden Streitigkeiten.
10.3. Eine Aufrechnung oder die Geltendmachung eines Zurückbehaltungsrechts
durch den Kunden ist nur mit anerkannten oder rechtskräftig
festgestellten Gegenansprüchen zulässig.
10.4. Erfüllungsort ist der Sitz des Anbieters.
10.5. Die Unwirksamkeit einer der vorstehenden Bedingungen
berührt die Geltung der übrigen Bestimmungen nicht.
10.6. Der Anbieter behält es sich ausdrücklich
vor, Teile dieses Onlineangebotes oder das gesamte Angebot
ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen,
zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder
endgültig einzustellen.
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